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SAMBA Clients (DOS)

Die benötigten Dateien (dsk3-1.exe,dsk3-1.exe) finde sie unter “Download” oder auf einer NT-Server-CD unter “/Clients/Msclient/Disks”. Die beiden “dskXXX.exe” Dateien expandieren, nach dem Ausführen weitere Dateien, die am einfachsten auf zwei Disketten kopiert erden.

Auf Disk1 befindet sich das Installationsprogramm “setup.exe”. Nach dem Start des Programmes werden bereits alle benötigten Angaben abgefragt

Der Begrüßung wird mit <Enter> bestätigt. Das Standardinstallationverzeichnis “NET” kann beibehalten werden <Enter>. Anschließend wird der Benutzernahme und die verwendete Netzwerkkarte abgefragt. <Enter>.

Jetzt öffnet sich ein Konfigurationmonitor, der später mit “c:/net/setup “ aufgerufen werden kann.

Unter “Change Names” kann der Username, Workstation(Computer)-Name sowie die Workgroup und Domain geändert werden, Mit diesen User und Computerdaten, werden sie später in der Arbeitsgruppe, bzw. Domäne angemeldet.

“Cange Setup Options” ändert das Startverhalten des Clients, wie das Anmelden an eine Domäne, wenn ein PDC[1] vorhanden ist, oder ob der Client automatisch gestartet werden soll. Das kann mit “net <Enter>“ nachgeholt werden. Oder mit <Strg>+<Alt>+ “Hot Key”. in dem Fall <N>.

Mit “Change Network” wird der Netzwerkadapter und das verwendete Protokoll konfiguriert. Sollte die verwendete Karte nicht direkt unterstützt werden, muß ein Treiber mit “Network adapter not shown on list below ...” von Diskette (Hersteller) installiert werden. Mit <Tab> kann zwischen Adapter-Protokoll und dem Optionsfenster gewechselt erden. <Enter> bestätigt die Auswahl. Wichtig ist dabei Auswahl des Netzwerkprotokolls.

Um mit einem SAMBA-Server Verbindung aufnehmen zu können, muß TCP/IP installiert sein. Samba kann, im Gegensatz zu NT, mit IPX nicht umgehen, selbst , wenn Linux dazu in der Lage ist.

Unter “Cange Settings” - “Microsoft TCP/IP” müssen evtl. einige Änderungen vorgenommen werden. Wenn sich kein DHCP-Sever [2] im Netz befindet, muß “Disable Automatic Configuration” auf “1” gesetzt und IP-Adresse und Netzmaske konfiguriert werden (z.B. 192.168.0.2/255.255.255.0). Hier müssen unbedingt Leerzeichen, statt der üblichen Punkte angegeben werden.

Nachdem alle Angaben mit “correct” bestätigt wurden kopiert das Setupprogramm alle benötigten Dateien und schreibt die Konfiguration.

Wie bei NOVELL [3] auch, hält man es nach Abschluß der Konfiguration nicht nötig, den User nach einer Änderung der “autoexec.bat” zu fragen. Da erfahrungsgemäß die Konfiguration beim ersten mal nicht richtig ist, bietet es sich an die Einträge in der “autoexec.bat” zu löschen, und in eine andere Batch-Datei zu schreiben, die dann währen der Testphase von Hand gestartet werden kann.

Nach dem Neustart, sollte das netbios/SMB-Protokoll verfügbar sein und “Net” sie mit der Frage nach Name und Paßwort berußen. Sollte dies scheitern können sie die IP-Funktion, wie schon erwähnt mit “ping” überprüfen. Oftmals scheiter der Start schon beim laden der Treiber zur Netzwerkkarte!

Nach der Tastenkombination <Strg>+<Alt>+<N> oder “net <Enter>” kann mit dem Verbinden der SAMBA-Shares begonnen werden.

Unter Path kann direkt der Pfad der Netzwerkfreigabe angegeben werden. “Reconnect” (<Alt> + <R>) verbindet die Freigabe bei jedem Neustart automatisch. Mit <Tab> kann zum nächsten Menüpunkt gewechselt werden. ““Show” <Enter> wechselt zwischen freigegebenen Verzeichnissen und Druckern. Mit “Connect” wird die Verbindung endgültig hergestellt. Unter “Browse” kann recht komfortabel nach freigegebenen Verzeichnissen gesucht, und die dann auch verbunden werden. “Disconnect” trennt die gewählt Freigabe. Sind alle nötigen Freigaben mit den richtigen Laufwerk verbunden, kann mit “Exit” die Konfiguration abgeschlossen werden.

Jetzt stehen die Netzlaufwerke zur Verfügung. Im obigen Beispiel ist “D:” die Freigabe “/tmp” auf dem SAMBA-Server.

Windows 3.x:

Auch Windows 3.1 und 3.11 benötigen ein klein wenig Hilfe, um mit eine SAMBA-Server Verbindung aufnehmen zu könne. Erster besitzt nur beschränkte Netzwerkunterstützung und Win 3.11 kennt die Protokolle de IP-Familie nicht. Dem kann Abhilfe geschafft werden, in dem wir die entsprechenden Dateien unter Download laden.

Die Anbindung eines 3.1-Clients an SAMBA ist nicht unmöglich, jedoch nur schwer zu realisieren. Wenn’s den unbedingt sein muß, ist der Umweg über DOS zu empfehlen.

Windows 3.11 ist schon gut für den Netzwerkeinsatz gerüstete, lediglich der TCP/IP-Stack muß installiert werden. Alle benötigten Dateien finden sie in der selbstentpackenden Datei “tcp32b.exe”. Kopieren sie einfach die Datei nach dem Download in ein separates Verzeichnis und führen diese anschließend aus. Die expandieren Files werden am einfachsten auf eine Diskette kopiert. Jetzt benötigen wir nur noch die aktuellen Treiber für die installierte Netzwerkkarte (evtl. auch auf Disk).

Nach dem Start von Windows wird das Windows-Setup in der Hauptgruppe gestartet.

Gewählt wird das “Netzwerksetup” mit “Netzwerkeinstellungen”. Anschließend werden “Netzwerke” gewählt. Der wichtige Netzwerteil fur Microsoft-Netzwerke ist bereits vorhanden, und braucht nur noch angewählt zu werden. Die Dialogfenster werden natürlich mit “OK” bestätigt und geschlossen.

Die “Freigabe” kann auch zu einem späterem Zeitpunkt nachgeholt werden.
Wichtig sind die Treiber für den Netzerkadapter und Protokoll. Ältere Netzwerkkarten werden sogar von Windows erkannt, werden aber selten auf Anhieb richtig konfiguriert.
Hier müssen sie schon wissen, welcher IRQ und DMA verwendet wird. Neueren Karten mit PNP sollte eine Treiberdiskette beiliegen. In dem Fall muss “nicht aufgeführter Netzwerkadapter” gewählt und die Position des Treiber (Diskette A:) gewählt werden.
Ähnlich verhält es sich mit dem benötigten Treiber für das TCP/IP-Protokoll, dessen Treiberdiskette wir zuvor erstellt haben. Das IPX-Protokoll kann getrost gelöscht werden, wenn kein Zugriff auf einen Novellserver notwendig ist.

Unter “Einstellungen” muss das TCP/IP-Protokoll konfiguriert werden.
Wenn kein DHCP-Server im Netz vorhanden ist, muss ist IP-Adresse und ein Gateway-Server angegeben werden. WINS-Server ist der “Netbios-Name-Server, in unserm Fall der SAMBA-Server.

Nach dem alle Dialogfenster mit “OK” geschlossen wurden folgt wie gewohnt eine wilde Kopierorgie [5](glücklich wer win 3.11 auf CD besitzt :-)
Nach dem Neustart fragt Windows sie nach den Nutzerdaten. Tragen sie hier einfach den Benutzer mit Passwort ein, den sie zuvor unter Linux mit “smbpassw” in die Userdatenbank eingetragen haben.

Nach dem die Anmeldung am Server erfolgt ist, kann man mit dem Dateimanager (Datenträger/Netzlaufwerk verbinden) auf die Freigaben des SAMBA-Server zugreifen.

[1] Primärer Domain Controller -- diese Aufgabe kann zum Teil auch von SAMBA übernommen werden

[2] Dynamic Host Configuration Prtokol - Server -- vergibt aus einem Pool von IP-Adressen automatisch die nächste freie IP an den Client, der sich im Netz anmeldet.

[3] Das muss hier mal gesagt werden, weil’s mich manchmal einfach nervt ! Die Frage “Soll der Server automatisch gestartet werden?” kann doch nicht sooo schwer sein ?

[4] IRQ -- Um die einzelnen Komponente eines Computers anzusteuern werden sogenannte Unterbrechungen (Interrupts) verwendet, welche nummerieret sind (z.B. IRQ = 14 für den ersten Fetsplattenkontroler.
DMA -- manche Netzwerkkarten verwenden direkte Speicherzugriffe, wofür auch nummerierte Kanäle zur Verfügung stehen (z.B. DMA = 5)

[5] Sie sehen, die schlechte Angewohnheit, ewig Dateien neu zu kopieren um schließend das System mehrmals neu zu starten, bis ein Dienst endlich mal läuft, hatte Windows schon immer, und wird es wohl kaum noch ablegen.